NEWS

 

Wiler reisen ins Reich der Mitte

15. August 2017

Ende August findet in China die Inlinehockey-Weltmeisterschaft statt. Mit von der Partie sind sieben Wiler. Sie alle reisen zum ersten Mal ins Reich der Mitte und freuen sich sowohl auf sportliche, als auch auf kulturelle Höhepunkte.

Wenn es in China um Sport geht, dann geniessen Disziplinen wie Tischtennis, Badminton oder Bodenturnen eine hohe Beachtung. Inlinehockey gehört wahrlich nicht dazu und gilt trotz einer wachsenden Anzahl an lizenzierten Spielerinnen und Spieler noch immer als klare Randsportart. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die diesjährige Inlinehockey-Weltmeisterschaft ab dem 27. August im Reich der Mitte stattfindet. Austragungsort ist Nanjing, eine Millionenmetropople nahe der Weltstadt Shanghai.

Mit zwei Teams am Start

Die Schweiz tritt sowohl mit der A-Nationalmannschaft, als auch mit dem U20-Team an. Für viele der Beteiligten ist es die erste Reise nach China, respektive nach Asien überhaupt. Neben der vollgepackten Hockeytasche reist folglich auch eine Spur von Ungewissheit mit. Roman Nydegger ist Assistent Coach der Juniorenmannschaft und einer von sieben Wilern, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen können. Ihm bereitet ein möglicher Kulturschock jedoch keine Sorge: «Im Vordergrund steht der Sport. Wir wollen ein gutes Turnier spielen und zumindest den Gruppensieg holen». In der Vorrunde treffen die jungen Schweizer auf Schweden, Deutschland und Südkorea.

Wiler an vordester Front

Neben Nydegger beschäftigen sich in den kommenden Tagen auch weitere Wiler intensiv mit den Reisevorbereitungen. Bei den U20-Junioren sind mit Silvan Bleichenbacher, Kai Lückof, Michael Mettler und Nils Odermatt gleich vier Spieler aus dem NLB-Team des IHC Wil Eagles an Board. Ihr Kollege Rico Hungerbühler hat gar den Sprung in die A-Nati geschafft. Begleitet wird die diesjährige Delegation von Nadia Schmutz. Sie betreut die Äbtestädter während der Saison als Sporttherapeutin und weitet ihr Amt nun für die Nationalteams aus.

Sport und Kultur vereint

Die sportlichen Ambitionen stehen für die Schweizer während ihrem Aufenthalt in China klar im Vordergrund. Dennoch sollte gemäss dem Spielplan auch Zeit für Kultur bleiben. Neben einer Stadtbesichtigung in Nanjing steht auch ein Marktbesuch auf dem Programm. Kai Lückof, der mit China vor allem Menschenmassen und exotisches Essen verbindet, freut sich auf diese spannende Abwechslung. Einzig bei der Kulinarik zeigt er sich skeptisch: «Bei mir kommt nicht alles auf den Tisch. Es muss appetitlich aussehen und ich sollte wissen, was es ist». Coach Nydegger sieht das ein wenig pragmatischer: «Ich werde alles essen, was mir angeboten wird – sogar Hund würde ich probieren».

Raphael Ammann


Wiler Inline-Hockeyaner in Festlaune

04. Juli 2017

Der Inlinehockey Club Wil kann den Schweizermeistertitel gleich in doppelter Ausführung feiern. Sowohl die Novize- (U15), als auch die Elite-Junioren (U18) krönten ihre Saison mit dem Gewinn der Goldmedaille.

Nach einer souveränen Meisterschaftsrunde mit 12 Siegen aus 12 Spielen zogen die Novizen ihre Erfolgsserie bis zum Final durch. Die jungen Wiler zeigten in den Playoffs auf eindrückliche Art und Weise, weshalb sie den diesjährigen Titel redlich verdient haben. Auf dem Weg zum Thron bodigten sie den amtierenden Schweizermeister aus Hünenberg in beiden Halbfinalpartien diskussionslos mit 4:17 und 22:3. Der anschliessende Final gegen die Z-Fighters Oberrüti-Sins gestaltete sich wesentlich umkämpfter und ausgeglichener. Die Adler aus Wil konnten aber auch da auf ihre spielerische Klasse sowie den ausgezeichneten Teamspirit zählen. Sie gewannen sowohl das Hin- (3:5), als auch das Rückspiel (7:4) und durften am vergangenen Sonntag den Pokal verdient in die Höhe stemmen.

Das erste Wochenende im Juli wird auch den Spielern der Elite-Junioren mit Bestimmtheit in bester Erinnerung bleiben. Sie gewannen nicht nur zum dritten Mal in der Wiler Vereinsgeschichte den Schweizermeistertitel, sondern realisierten auch zugleich die Titelverteidigung. Im Halbfinal setzten sich die Äbtestädter souverän gegen die Rolling Stoned Tuggen durch. Auch im Final liessen die Eagles nichts anbrennen. Dank eines 1:4-Sieges im Hinspiel erkämpften sie sich eine ideale Ausgangslage für die Finalissima vor heimischem Publikum. Die Wiler zeigten im Rückspiel eine solide Leistung und schlugen die Z-Fighters Oberrüti-Sins mit 5:4. Das Stadion Bergholz stand am Sonntag somit ganz im Zeichen der Meisterfeierlichkeiten. Die erfolgreichen Junioren des IHC Wil Eagles lassen die Hoffnung zu, dass es bestimmt nicht die letzte Hockey-Party in der Äbtestadt war.


Mini sind Vize-Schweizermeister

02. Juni 2017

Die talentierte Mini U12-Mannschaft und letztjähriger Vize-Schweizermeister des Inlinehockeyclubs Wil Eagles präsentierte sich in der Qualifikationsrunde auf dem hervorragenden 2. Platz. Die junge Mannschaft der Wiler Eagles glänzte mit einer starken Mannschaftsleistung während der ganzen Saison. Im Playoff-Halbfinale in Kaltbrunn traten die Wiler gegen den 4. klassierten HC Laupersdorf an und gewannen souverän mit 6:3. 

Im Finale kam es, wie ein Jahr zuvor, zum grossen Showdown gegen den Qualifikationssieger und letztjährigen Schweizermeister aus dem Kanton Zug IHC Grizzlys Hünenberg. Die Wiler führten das Spiel mit 2:0 an, doch Hünenberg gelang es bis zur Spielhälfte auszugleichen. Kurz nach der Pause erzwang Hünenberg das Tor zum 2:3-Vorsprung gegen die Wiler. In der Schlussphase konnten die Eagles den Anschlusstreffer zum 3:3 erzielen. Auf hohem Niveau erkämpften sich die Eagles in den Schlussminuten hochkarätige Torchancen, jedoch lag das Glück nicht auf ihrer Seite. So kam es zum Penaltyschiessen, in welchem Hünenberg erfolgreicher war und somit den Schweizermeistertitel für ein weiteres Jahr verteidigen konnte. Die Enttäuschung der jungen Eagles war gross. Dennoch dürfen sie stolz sein, das zweitbeste Team der Schweiz zu sein.

Für die Eagles spielten:
Alessio Zieger, Matteo Müller, Robin Frick, Luca Veluscek, Till Stadler, Marie-Sophie Müller, Joel Gehrig, Mattia Gastaldo, Levin Bühler, Joel Bühler, Andrin Flütsch, Yannik Meier, Noah Mayer, Nico Ruchti, Sven Fischbacher, Yanick Peter, Levin Schawalder, Jonas Grob, Trainer: Patrick Bühler und Vanessa Zweifel


Jetzt gilts ernst!

25. Juni 2017

Die 1. Mannschaft startet am kommenden Wochenende ihr Playoff-Halbfinal. Die Partien gegen die Z-Fighters werden jedoch kein einfaches Unterfangen. Die Wiler treffen auf den ambitionierten Qualifikationssieger, der auf schnellstem Weg zurück in die NLA möchte.

Die 2. Mannschaft muss sich ebenfalls gegen den Ersten aus der Tabelle behaupten. Die Shamrocks aus Zürich dominierten mit ihrem überragenden Topscorer Joel Ulrich die Meisterschaft und zählen klar als Titelfavoriten.

Die Elite-Junioren haben ihr Halbfinal bereits überstanden. Sie eliminierten die Rolling Stoned Tuggen und treffen nun im Final auf die Z-Fighters. Mit einer guten Leistung ist die Titelverteidigung durchaus realistisch.

Auch die Novize-Junioren greifen nach den Sternen. Sie bezwangen in ihrem Halbfinal die Grizzlys Hünenberg mit einem Gesamtscore von 39:8! Am kommenden Wochenende treffen sie im Final ebenfalls auf die Z-Fighters Oberrüti-Sins.


Für drei Teams ist die Saison vorbei

25. Juni 2017

Die Minis beenden die Meisterschaft 2017 als Vizemeister. Die Wiler verloren den Final gegen die Grizzlys Hünenberg äusserst knapp im Penaltyschiessen mit 4:3. Zu Beginn der Partie gingen die Adler mit 0:2 in Führung. Die Bären konnten das Geschehen jedoch drehen und lagen plötzlich 3:2 vorne. Kurz vor Schluss gelang den Wilern noch der Ausgleich. Zu mehr reichte es jedoch nicht. Hünenberg konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Die Moskitos unterlagen in ihrem Halbfinal den Z-Fighters aus Oberrüti-Sins mit 8:2. Mehr Erfolg hatten die jüngsten Wiler im anschliessenden Spiel um Platz 3. Die Äbtestädter bodigten die Wolfurt Walkers gleich mit 11:5 und konnten sich so zumindest die Bronzemedaille sichern.

Die 3. Mannschaft hätte im letzten Meisterschaftsspiel sowohl einen Sieg, als auch Schützenhilfe von weiteren Teams benötigt, um den Sprung in die Playoffs noch schaffen zu können. Da die Eagles die Partie gegen die Jona Sharks mit 2:5 verloren, erübrigten sich auch die Stossgebete. Die Aufsteiger schliessen ihre erste Saison in der 3. Liga Ost somit auf dem  fünften Schlussrang ab


Willkommen in der heissen Phase!

18. Juni 2017

Die Qualifikationsrunden der Saison 2017 sind bereits druch oder neigen sich zumindest dem Ende zu. Aus Wiler Sicht kann man mit dem Geleisteten sehr zufrieden sein. Neben der 1. Mannschaft haben sich auch die Elite- und Novize-Junioren sowie die Minis vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Doch auch alle anderen Eagles-Teams haben noch die Möglichkeit, die Halbfinalserien zu erreichen. Die hier entscheidenden Partien werden am kommenden Wochenende ausgetragen.

Die 1. Mannschaft hat den Playoff-Platz in der NLB zwar auf sicher, jedoch ist aufgrund einer ausstehenden Spielrunde noch nicht ganz klar, wer der Gegner der Wiler sein wird.

Spannendes spielt sich vor allem in der 3. Liga Ost ab. Sowohl die 2., als auch die 3. Mannschaft haben noch reelle Chancen, die Saison zu verlängern. Beide Wiler-Teams liefern sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die letzten Playoff-Plätze.

Die Elite-Junioren treffen im Halbfinal auf Rolling Stoned Tuggen. Die Novizen duellieren sich als Qualifikationssieger gegen den IHC Grizzlys Hünenberg. Die jeweiligen Playoff-Serien werden am kommenden Wochenende ausgetragen.

Bei den Minis entscheidet sich das Titelrennen am nächsten Sonntag. Sowohl das Halbfinal-, als auch das Finalspiel werden an einem Tag ausgetragen. In Ersterem treffen die jungen Wiler auf den HC Laupersdorf.

Bei den Moskitos werden nächste Woche die letzten zwei Qualifikationspartien gespielt. Mit zwei Siegen können sich die jüngsten Eagles den Playoff-Platz aus eigener Kraft sichern. Vor allem das Direktduell mit dem Kontrahenten aus Olten gilt es mit Spannung zu betrachten.


Die Jüngsten überzeugen

13. Mai 2017

Für die 1. Mannschaft war es ein Wochenende zum vergessen. Das Fanionteam unterlag am Samstag dem Tabellenführer Z-Fighters Oberrüti-Sins knapp mit 6:7. Nur 22 Stunden später wurden die Spieler bereits wieder gefordert. Sie duellierten sich gegen den HC Laupersdorf in Olten. Dieser Match ging diskussionslos mit 7:2 verloren.

Die 2. Mannschaft traf am Samstag auf die stark aufspielenden Devils aus Hinwil. Leider konnte sie nicht viel ausrichten und musste sich mit 8:3 geschlagen geben. Die 3. Mannschaft verlor ihr Samstagsspiel ebenfalls. Gegen den Zweitplatzierten aus Jona zog sie im Penaltyschiessen den Kürzeren. Am Sonntag klappte es dann besser. Die Eagles bezwangen den IHC Freienbach mit 1:4.

Bei den Junioren gibt es erfreuliches zu berichten. Die Novizen führten den ihcSF Linth vor und gewannen die Partie mit 22:2. Auch das Mini-Team konnte überzeugen. Es ging in allen vier Spielen als Sieger vom Feld und führt die Tabelle nun souverän an.


Siegreiches Wochenende

7. Mai 2017

Das vergangene Spielwochenende verlief für die 2. Mannschaft nach Mass. Die Wiler bodigten die Wetzikon Sharks im Auswärts- sowie im Heimspiel mit 1:11 und 13:3. Das Gesamtscore von 24 geschossenen und 4 erhaltenen Toren kann sich sehen lassen.

Auch die 3. Mannschaft konnte einen wichtigen Sieg verzeichnen. Gegen die Rolling Stoned Tuggen III gewann das Team von Patrick Böhi im Wiler Bergholz mit 4:2. Damit ist den Äbtestädtern die Revanche geglückt - das erste Spiel gegen den gleichen Kontraheten ging zum Saisonauftakt noch mit 1:0 verloren.

Auch bei den jungen Eagles läuft es mehrheitlich nach Plan. Die Elite-Junioren schlugen den HC Laupersdorf zuhause mit 5:2. Die Novizen bezwangen am Samstag den ihcSF Linth mit 2:14 und setzten sich am nachfolgenden Tag mit 7:4 gegen Laupersdorf durch. Lediglich die Moskitos mussten sich mit Niederlagen begnügen. Aus vier Spielen gewannen die jüngsten Adler nur gegen Linth mit 9:2.


Die 1. Mannschaft gibt Vollgas!

1. Mai 2017

Das Fanionteam der Wiler Eagles steht nach fünf Spielen an der Tabellenspitze der NLB. Realisiert wurde dieser Erfolg unter anderem durch zwei Heimsiege am vergangenen Wochenende. Das Team um Roman Nydegger gewann zuerst gegen Rolling Stoned Tuggen II mit 9:2. Einen Tag danach fegten die Wiler den IHC Stansstad mit 11:2 vom Feld.

In der 3. Liga Ost kämpfen die beiden Eagle-Teams noch immer um jeden Punkt. Die 2. Mannschaft schloss das Wochenende mit einer ausgeglichenen Bilanz ab. Am Samstag schlugen die Wiler den IHC Freienbach mit 3:4. Rund 20 Stunden später musste sich das "Zwei" aber gegen den Leader Zürich mit 8:9 geschlagen geben. Ein guter Auftritt wurde leider nicht belohnt. Der 3. Mannschaft läuft es je länger je besser. Die Adler konnten in einem überzeugenden Spiel den ihcSF Linth IV mit 3:1 bezwingen und sind somit wieder auf Playoff-Kurs.

Auch die Elite-Junioren konnten sich feiern lassen. Sie gewannen als erstes Team überaupt gegen den Tabllenführer IHC Grizzlys Hünenberg mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Bemerkenswert war auch die Leistung der Novize-Junioren. Sie bodigten den SC Seuzach Dragons gleich mit 28:2!


2 schlägt 3 - Erste Punkte für die Wiler

19. April 2017

Etwas ungewohnt fand ein Meisterschaftsspiel am Mittwoch statt. Die Kontrahenten: Wil gegen Wil. Da in dieser Saison erstmals zwei Eagle-Teams in der 3. Liga agieren, kam es unter der Woche zu einem Derby.

Die ersten Minuten waren vom Sicherheitsspiel geprägt. Die guten Torchancen liessen sich an einer Hand abzählen und waren relativ ausgeglichen verteilt. Erst in der 21. Minute wurde der Bann gebrochen. Robin Spitzli brachte die 3. Mannschaft in Front. Kurz vor der Pause traff dann auch noch Thomas Steiner und sorgte dafür, dass der Aufsteiger mit einem 0:2-Vorsprung in die nächste Halbzeit gehen konnte.

Der zweite Spielabschnitt gehörte dann aber der 2. Mannschaft. Nils Odermatt, Reto Oswald und Philipp Bösch in Unterzahl drehten den Rückstand innert sieben Minuten zu einer 3:2-Führung. Die Partie war nun so richtig lanciert. Es war die 3. Mannschaft, die reagieren musste und dies in Person von Robin Spitzli auch konnte - der Ausgleich wurde in der 44. Minute nach einem platzierten Weitschuss Tatsache.

Eine Verlängerung musste schlussendlich über den Ausgang dieses Spiels entscheiden. Zuerst hatte das "Drei" im Powerplay die Möglichkeit zum Game-Winning-Goal. Diese Chance blieb jedoch ungenutzt. Besser machte es einige Minuten später, ebenfalls in Überzahl, das "Zwei. Bösch netzte den Puck mit einem tiefen Slapshot zwischen den Beinen von Torhüter Raphael Kuhn ein.

Am 19. Mai treffen die Wiler im Rückspiel noch einmal aufeinander. Es kann auf eine weitere spannende Partie gehofft werden...


Freudiger Rückblick auf die Saison 2016

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und bald kommt auch das Eis zurück nach Wil. Alles Indizien dafür, dass die Inlinehockey-Saison 2016 bereits wieder zu Ende ist. Der IHC Wil Eagles kann, wie bereits in den letzten Jahren, von einer durchaus erfolgreichen Meisterschaft sprechen.

Die grössten Erfolge feierten heuer bei den Adlern die Nachwuchsspieler. Sowohl die Elite- und Novize-Junioren, als auch die Minis erreichten in ihrer Liga den Finaleinzug. Zum Titel reichte es dann aber schlussendlich nur den Ältesten. Das Elite-Team schlug die Rolling Stoned Tuggen in den letzten entscheidenden Spielen mit einem Gesamttorverhältnis von 13:7 und konnte so den Pokal verdient in die Höhe stemmen.

Auch die Novize-Junioren wissen, wie man Meisterschaften gewinnt. Dieses Jahr blieb den jungen Äbtestädtern die Gold-Medaille jedoch verwehrt. Sie mussten sich im Final von einem starken Gegner aus Hünenberg geschlagen geben. Trotz dem unglücklichen Ende kann der zweite Platz sicherlich als Erfolg gewertet werden.

Die Minis bildeten die jüngste Mannschaft der Wiler Eagles. Sie starteten als Favorit in die Saison und wurden dieser Rolle über weite Strecken gerecht. In der gesamten Meisterschaft verloren die kleinen Wilden gerade zwei Mal. Einmal davon leider genau zum ungünstigsten Zeitpunkt: Im Final gegen die Grizzlys aus Hünenberg.

Die Spiele um Platz 1 konnten auch die Herren der 3. Mannschaft bestreiten. Die nach der Qualifikation erstplatzierten Wiler lieferten sich im Playoff-Final ein spannendes Duell mit den Thurgau Rams. Erst ein Penaltyschiessen führte Wil zum Regionaltitel und somit auch zum Aufstieg in die 3. Liga Ost.

«Endstation Final» hiess es für die 2. Mannschaft in dieser Saison. Nach einer guten Qualifikation, die auf dem 1. Rang abgeschlossen wurde, reichte die Power offensichtlich nicht mehr bis ganz zum Schluss. Der ihcSF Linth erwies sich auf der letzten Meile als zu starker Kontrahent und konnte den Titel 2016 für sich beanspruchen.

Für die 1. Mannschaft war es eher eine harzige Meisterschaft in der NLB. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften die Spieler zwar noch die Playoff-Qualifikation, blieben im Halbfinal gegen den späteren Meister aus Wettingen jedoch ohne reelle Siegchance. Dennoch wurde mit dem Erreichen der Endrundenspiele das diesjährige Ziel erfüllt.

Die positiven Ergebnisse aller Wiler-Mannschaften sind vielversprechend und machen schon jetzt Lust auf die kommende Saison 2017. Bis dahin wüscht die Eagles-Familie eine gute Zeit!

Raphael Ammann


Die 3. Mannschaft steigt auf

Die 3. Mannschaft kann sich feiern lassen

 

Die 3. Mannschaft der Eagles gewann in der 4. Liga Ost das Regionalfinale gegen Thurgau Rams! Das Duell war an Spannung kaum zu überbieten und musste schlussendlich durch ein Penaltyschiessen entschieden werden. Dank diesem Sieg spielen die Wiler nächste Saison in der 3. Liga Ost. Zudem durften sie am Finaltag in Saint-Imier zusammen mit anderen Regionalmeistern um den Schweizermeistertitel in der 4. Liga kämpfen. Für einen weiteren Exploit reichte es dort jedoch nicht. Meister wurden die Los Pingus aus Genf.


Elite-Junioren holen Titel nach Wil!

Die Elite-Junioren sind Schweizermeister 2016

 

Die Elite-Junioren (U19) des Inlinehockey Club Wil Eagles sicherten sich erfolgreich den Schweizermeistertitel.

Die Mannschaft um Coach Roman Nydegger konnte sich gegen den letztjährigen Meister aus Tuggen im Hinspiel mit 3:9 durchsetzen, das Rückspiel endete mit 4:4 unentschieden. Die jungen Äbtestädter hatten die beiden Finalspiele stets unter Kontrolle und liessen nur wenig zu. Wil verfügte über mehr Puckbesitz und umspielte die Gegenspieler oftmals gekonnt. Tuggen konnte sich teilweise mit Einzelaktionen auszeichnen, bewahrte den neuen Champion jedoch vor grösseren Problemen.

Die Elite-Junioren starteten als Qualifikationssieger in die Playoffs. Im Halbfinal traf Wil auf den viertplatzierten, die Z-Fighters aus Oberrüti-Sins, welche gleich mit 7:3 und 9:0 besiegt werden konnten.

Da viele Wiler sowohl im Junioren-Team der U19, als auch in der NLB-Mannschaft spielen, wurden Sie während der gesamten Saison durch Spieler der Seuzach Dragons und den Novizen aus dem eigenen Nachwuchs unterstützt. Letztere konnten dadurch wichtige Erfahrungen sammeln, erhielten viel Spielpraxis und durften sich bereits etwas an das Elite-Niveau gewöhnen.

Mario Haldenstein

Die Freude kennt keine Grenzen


Nationale Ehre für Wil eingelegt

Roger Peter und Patrick Bühler gewinnen mit den Minis Silber!

 

Die U12 der Wil Eagles sind das zweitbeste Team der Schweiz. In Kaltbrunn schaffte es die Mannschaft der beiden Trainer Roger Peter und Patrick Bühler in den Playoff-Final. Erst da gab es dann eine Niederlage gegen Hünenberg.

Roger Peter, der Trainer der talentierten Junioren, blickt im Interview zurück auf eine sehr erfolgreiche Saison seiner U12.

Roger Peter, herzliche Gratulation zum Vizemeistertitel, wie bewerten Sie diese Silbermedaille?

Ich bin zufrieden mit Platz zwei. Meine Jungs haben die ganze Saison über toll gespielt und nun sind wir das zweitbeste Team der Schweiz. Das ist ein Erfolg und wir haben uns darüber gefreut.

In der Qualifikation gab es nur eine einzige Niederlage gegen den Playoff-Finalgegner Hünenberg. Was macht es so schwer, gegen die Zuger zu spielen?

Das Team aus Hünenberg ist sehr stark und ausgeglichen. Doch wir hatten auch Pech. Beim Stande von 0:0 erzielten wir ein reguläres Tor, das leider nicht anerkannt wurde. Danach hatten wir noch eine Riesen-Chance und im Gegenzug traf Hünenberg zum 1:0. Danach war es ganz schwer für uns, von diesem Nackenschlag haben wir uns nicht mehr richtig erholt.

Ihre U12 ist aktuell das zweitstärkste Team der Schweiz. Was ist das Besondere dieser Truppe?

Neben dem Teamspirit zeichnet uns eine grosse Ausgeglichenheit aus. Wir spielen immer mit drei Blöcken und es gibt bei uns kein Leistungsgefälle.

Ihre Mannschaft besteht vor allem aus Eishockeyspielern, die während der Sommerpause Inlinehockey spielen. Aus welchen Vereinen kommen die Spieler?

Wir haben eine interessante Mischung. Sechs Akteure spielen beim EC Wil, vier beim EHC Uzwil und vier beim EHC Frauenfeld. Obwohl meine Spieler bei verschiedenen Vereinen ansässig sind, haben wir einen tollen Teamgeist.

Warum gibt es mittlerweile schon viele Talente, die sowohl Eishockey als auch Inlinehockey spielen?

Wenn die Eishockeysaison im Frühling zu Ende geht, dann beginnt Anfang April der Wettbewerb im Inlinehockey. Es ist ein fliessender Übergang, der immer mehr Anklang findet im Nachwuchsbereich.

Nach der Inlinehockey-Saison beginnt das Sommertraining im Eishockey. Führt das nicht zu einer Überbelastung?

Es gibt Kinder, die lieber eine Sommerpause machen wollen nach der Eishockey-Saison. Andere hingegen wollen unbedingt weiterspielen und nahtlos bei uns einsteigen. Im Inlinehockey wird nur einmal pro Woche trainiert. Im Eishockey ist der Trainingssaufwand deutlich höher. So haben die Spieler bei uns trotzdem genügend Zeit zur Regeneration.

Was macht die Faszination von Inlinehockey aus?

Die Spiele sind sehr schön anzusehen. Zudem ist ein Vorteil beim Inlinehockey, dass es praktisch keine Verletzungen gibt. Es wird körperlos gespielt, wie beispielsweise im Basketball. Es gibt keine Checks und deshalb besteht nur ein geringes Verletzungsrisiko.

Wie hoch sehen Sie Inline in der Beliebtheitsskala?

Nach der Inlinehockey Weltmeisterschaft 1999 in der Schweiz gab es in unserem Land einen zwischenzeitlichen Boom. Dieser ist allerdings dann wieder etwas abgeflacht. Positiv stimmt mich, dass es immer mehr Inline-Hallen gibt. Mittlerweile hat die Inlinehockey-Welle auch die Westschweiz erfasst.

Patric Schäfler in den Wiler Nachrichten vom 29.06.2016


Wiler holen sich Bronze mit U19

Die Schweizer feiern ihren ersten Medaillen-Gewinn

 

Die Schweizer U19 Inlinehockey-Nationalmannschaft erreicht einen Meilenstein und gewinnt in Italien erstmals eine Medaille. Einen wesentlichen Beitrag leisteten dabei vier junge Wil-Spieler.

Nebst Paris, Lyon und Nizza war in den vergangenen Wochen auch Asiago ein internationaler Sportschauplatz. Jedoch drehte sich dort im Vergleich zur Fussball-Europameisterschaft in Frankreich nicht alles um ein rundes Leder, sondern eher um einen Kunststoff-Puck. Das kleine italienische Städtchen in der Region Venetien war diesjähriger Austragungsort der Inlinehockey-Weltmeisterschaft

Die Schweiz trat nebst der A-Nationalmannschaft auch mit einem U19 Junioren-Team an, dem gleich vier Spieler des Inlinehockey Club Wil angehörten. Mario Haldenstein als Kapitän, Kai Lückof, Silvan Bleichenbacher sowie Nils Odermatt vertraten die Eidgenossen am internationalen Wettkampf. Und dies taten sie zusammen mit ihren Mannschaftskollegen auf eindrückliche Weise. Das Team, in dem auch Wil-Trainer Roman Nydegger als Assistenzcoach agierte, erreichte nach einem guten Turnierverlauf den dritten Schlussrang. Diese Leistung ist besonders hervorzuheben, da damit der grösste Erfolg des Schweizer Inlinehockeys bei den Junioren realisiert wurde. Entsprechend ausgelassen feierten die jungen Helden nach dem Schlusspfiff den Sieg. Auch Stunden nach dem Match beglückwünschten sich die Nati-Spieler noch gegenseitig und teils ungläubig zur gewonnenen Bronze-Medaille.

Für die Wiler war die Weltmeisterschaft eine sehr intensive aber auch schöne Erfahrung. Sich nun auf den Lorbeeren auszuruhen, liegt aber nicht drin. Für die Spieler des IHC Wil Eagles steht mit dem Playoff-Final bei den Elite-Junioren am kommenden Wochenende ein weiteres Highlight auf dem Programm. Es gilt die Gewinnermentalität hochzuhalten und eine weitere Medaille zu erreichen – dieses Mal jedoch in Gold.

Raphael Ammann

Mario Haldenstein

Silvan Bleichenbacher

Kai Lückof

Nils Odermatt


Erfolgreicher Auftakt in den Playoffs

Die Minis gewinnen Silber

 

Was für ein Teilerfolg für den IHC Wil Eagles. Alle sechs Mannschaften spielen in den Playoffs und zeigen sich dort von ihrer jeweilig besten Seite .

Die Elite- und Novize-Junioren, sowie auch die 2. und 3. Mannschaft gestalteten den Auftakt in der K.O-Runde verheissungsvoll. Sie alle konnten ihren Halbfinal gewinnen und kämpfen in der entsprechenden Liga um den Schweizermeistertitel.

Den Final bereits bestritten haben die Jüngsten von uns. Die Mini-Mannschaft konnte jedoch ihren bisher ausgezeichneten Lauf nicht bis zum Schluss durchziehen und verlor das entscheidende Spiel um die Gold-Medaille mit 0:3 gegen den IHC Grizzlys Hünenberg. Dennoch können die Spieler des Trainergespanns Roger Peter / Patrick Bühler eine durchaus positive Saisonbilanz ziehen - sie verloren lediglich zwei Mal in diesem Jahr.

Für die 1. Mannschaft gilt es ab nächstem Samstag ernst. Die Wiler schafften in der NLB knapp den Playoff-Einzug und treten nun im Halbfinal gegen den Qualifikationssieger aus Wettingen an. In der letzten Saison konnten die Äbtestädter diese Affiche noch für sich entscheiden.


Bronze mit Wiler Anteil

Hansjörg "Hasi" Neff in Action

 

Die Schweizer Masters (Jahrgang 1978 oder älter) holten am World Cup in Italien mit einer überzeugenden Leistung in einem sehr starken Teilnehmerfeld verdient die Bronzemedaille. Die Schweiz schlug im Spiel um Platz Drei Kanada mit 6:4. 

Im Schweizer Team waren auch zwei ehemalige Eagles-Spieler mit dabei. Hansjörg Neff sowie Roger Peter standen im Kader der Eidgenossen, wobei Letzterer das Turnier aufgrund einer Verletzung leider verpasste.


Rückblick Saison 2015

Die diesjährige Meisterschaft ist beendet. Die Mannschaften der Wiler Eagles können auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken:

Die 1. Mannschaft erreichte wie angestrebt die Playoffs. Im Halbfinal traf das noch junge Wiler Team auf den IHC Wettingen. Ohne grosse Mühe setzte sich die Truppe um Roger Bader und Roman Nydegger durch und erreichte verdient den Final. In diesem durfte Wil den letztjährigen NLA-Absteiger Z-Fighters Oberrüti-Sins fordern. Trotz einem Sieg im ersten Finalspiel reichte es den Ostschweizern nicht, den Meistertitel und somit den direkten Aufstieg zu verwirklichen. In der nachfolgenden Relegationsrunde traf Wil auf das NLA-Team Rolling Stoned Tuggen. Doch auch in diesen Spielen konnten die Äbtestädter keine Akzente mehr setzten. Sie verloren sowohl das Heim-, als auch das Rückspiel. Nichtsdestotrotz kann die 1. Mannschaft mit der Saison zufrieden sein. Bereits nächste Saison kann in der NLB ein neuer Anlauf Richtung NLA genommen werden.

Die 2. Mannschaft der Wiler setzte sich sowohl im Playoff-Halbfinal, als auch im anschliessenden Final durch und wurde somit 3. Liga Regionalmeister Ost. Dieser Erfolg ermöglichte dem Team von Spielertrainer Bruno Huldi, um den Schweizer Meistertitel zu kämpfen. Im Platzierungsturnier aller Regionalmeister erreichte die Wiler Mannschaft den dritten Rang. Da jedoch der Zweitplatzierte auf die Relegationsspiele verzichtete, erhielt Wil doch noch die Möglichkeit, um den Aufstieg in die 2. Liga zu spielen. Auch wenn die Äbtestädter nichts unversucht liessen, schafften sie den direkten Sprung in die nächst höhere Liga nicht. Die 2. Mannschaft wird folglich auch nächste Saison in der 3. Liga auf Punktejagd gehen.

Die 3. Mannschaft des IHC Wil Eagles bestritt in ihrer Konstellation die erste Meisterschaft überhaupt. Spielertrainer Patrick Böhi wurde mit seinem Team prompt Qualifikationssieger der 4. Liga und verschaffte sich somit eine gute Ausgangslage für die Playoffs. Diesen Vorteil konnten die Wiler leider nicht weiter ausnutzen und scheiterten bereits im Halbfinal an den Rolling Stoned Tuggen III.

Die Novizen hatten auch diese Saison hohe Ziele. Trotz tollen Spielen verpasste die Mannschaft von Christian Schönenberger den Playoff-Einzug nur knapp. In der Qualifikation erspielten sich die jungen Wiler den unglücklichen 5. Rang. Die Novizen erhalten aber bereits nächste Saison eine neue Chance, den Meisterpokal ein weiteres Mal in die Ostschweiz zu holen.

Das Team der Mini A liess in der Qualifikation alle Gegner hinter sich. In den Finalspielen in Kaltbrunn mussten die Wiler jedoch eine bittere letzte Niederlage hinnehmen. Sie verloren den Final gegen Hünenberg mit 6:2. Nichtsdestotrotz dürfen sich die Spieler über den Gewinn der Silbermedaille freuen. Die zweite Mannschaft aus Wil, die Mini B, kämpfte ebenfalls Spiel für Spiel um Punkte. Leider reichte es mit dem 5. Qualifikationsplatz knapp und etwas unglücklich nicht für den Playoff-Einzug. 

Die jüngsten Wiler spielten in der Kategorie Moskito um eine hohe Platzierung und wurden sogleich souverän Qualifikationssieger. Auch die anschliessenden Playoffs erwiesen sich als äusserst erfolgreich. Im Playoff-Final schlug Wil den HC Laupersdorf und sicherte sich wie bereits im Vorjahr den Schweizermeistertitel. 

Raphael Ammann